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Dielen bei der Trocknung

Verlegeanleitung

Hinweis: Dennebos Dielen werden vor Verpackung sorgfältig kontrolliert. Sollten Sie dennoch eine Diele entdecken, die nicht der zugesicherten Qualität entspricht, kann diese kostenlos beim Händler umgetauscht werden. Bitte prüfen Sie die Dielen vor Verlegung sorgfältig und sortieren Sie ggf. mangelhafte Dielen aus. Bereits verlegte Dielen mit Schäden, die vor Verlegung offensichtlich waren, können nicht reklamiert werden.

 

Bitte beachten Sie vor der Verlegung die Hinweise in der Verlege- und Pflegeanleitung – siehe auch unter www.dennebosflooring.com. Stellen Sie sicher, dass bei der Verlegung optimale raumklimatische Bedingungen herrschen. Holz ist ein natürlicher Werkstoff, der auf Luftfeuchtigkeit reagiert. Die Raumtemperatur sollte 18 – 22°C und die relative Luftfeuchtigkeit 50 – 65% betragen.

 

Der Untergrund sollte nach DIN 18356 trocken, sauber, eben und tragfähig sein. Eine zu hohe Feuchtigkeit im Untergrund wirkt sich negativ auf den Holzboden aus. Daher sollte der Untergrund immer von einem Fachmann/Verleger auf Restfeuchte überprüft werden. Die zulässige maximale Restfeuchte beträgt bei Zementestrich 1,8%, bei Anhydritestrich 0,3%, bei Holzunterkonstruktionen 10%. 

 

Dennebos Dielen können auf mehrere Arten verlegt werden. Vollflächig verklebt (empfohlen), schwimmend verlegt, genagelt/geschraubt, oder mittels Klammer-Verlegung.

 

Vollflächige Verklebung (empfohlen)


Vollflächig verklebte Dielen zählen als fest verbundene Bestandteile des Bauwerks und müssen von einem Fachmann verlegt werden. In jedem Fall sind die besonderen Verarbeitungsanweisungen des jeweiligen Klebstoffherstellers zu beachten. Wir empfehlen die vollflächige Verklebung, weil dadurch Quell-und Schwundkräfte der Dielen optimal aufgefangen und der Werterhalt des Bodens am Besten gesichert wird. Wird über Fußbodenheizung verlegt, ist die vollflächige Verklebung zwingend.

 

Schwimmende Verlegung

Die Dielen werden nicht auf den Untergrund fixiert. Die Dielen sind in Nut und Feder ringsum durchgängig mit einem wasserfesten D3 Leim zu verleimen. Austretender Leim ist sofort mittels einem feuchten Tuch von der Oberfläche zu entfernen. Zusätzlich muss bei der schwimmenden Verlegung auf Zementestrich eine Dampfbremse in Form einer mindestens 0,2 mm dicken PE-Folie gegen aufsteigende Restfeuchte verlegt werden. Die Folie wird überlappend (mindestens 20cm) wannenartig verlegt. Auf die Folie kann eine geeignete Trittschalldämmung ohne Überlappung verlegt werden.

 

Auf Blindbodenkonstruktionen (Untergrund aus Holzplatten oder Verlegung auf Balkenkonstruktion) werden die Dielen mittels Nägeln oder Schrauben verdeckt, durch die Feder in den Untergrund im Winkel 45° genagelt bzw. geschraubt.

 

Verlegung mittels Stahlklammern

Bei der Verlegung mit Hilfe von speziellen Stahlklammern, die beim Hersteller extra bestellt werden müssen, werden die Dielen nur an der Kopfseite in Nut- und Feder verleimt.  Nach der Verlegung (siehe schwimmende Verlegung) werden die Randabstandshalter entfernt und durch Stahlklammern im Abstand von ca. 50cm ersetzt. Sollte der Boden schrumpfen, dehnt sich die Stahlklammer aus und hält den Boden unter Spannung. Andererseits gibt die Stahlklammer nach, wenn der Boden sich ausdehnen sollte.

 

Allgemeine Verlegung

Grundsätzlich sollte in Richtung Lichteinfall verlegt werden. Beginnen Sie mit der ersten Diele in der linken Ecke möglichst auf einer Seite mit gerader Wand. Die Nutseite zeigt zur Wand. Legen Sie zwischen Wand und Diele immer Abstandshalter (z.B. Holzkeile). Die Randfuge (Dehnunsfuge) sollte mindestens 15mm breit sein. Danach wird die 2. Diele in Nut und Feder angesetzt. Die letzte Diele der ersten Reihe wird durch Sägen auf die benötigte Länge gebracht. Mit dem Reststück der ersten Reihe (Länge mindestens 50cm) wird die nächste Reihe begonnen. Der Versatz der Kopffugen muss dabei mindestens 50cm betragen. Die ersten 2 Reihen sollten unbedingt gerade verlegt sein, um Fugen in der weiteren Fläche zu vermeiden. Es ist wichtig, regelmäßig die Einhaltung der Flucht zu überprüfen. Gebrauchen Sie einen Schlagklotz zwischen Hammer und Diele (nie mit dem Hammer direkt gegen die Dielen schlagen). Der Schlagklotz wird immer an der Federseite angesetzt, weil andererseits die Deckschichtkante der Nutseite beschädigt werden könnte. Die letzte zu verlegende Reihe wird ggf. längs auf Maß gesägt und mit Hilfe eines Zugeisens eingefügt. Anfangs messen Sie am Besten die Raumtiefe und berechnen die Anzahl zu verlegender Reihen. Wenn die Breite der letzten Dielenreihe weniger als 9cm beträgt, sollte bereits die erste Reihe entsprechend angepasst werden.

 

Verlegung von Dennebos 2-Schicht-Dielen auf Fußbodenheizung

Unter Einhaltung folgender Parameter ist die Verlegung von Dennebos 2-Schicht-Dielen mit 17,5 mm bzw. 20,5mm Gesamtstärke möglich: 

  • Die Untergründe müssen nach DIN bzw. EN Norm verlegereif sein, d.h. 
    • Aufheizprotokoll muss erstellt worden sein.
    • Der Untergrund muss eben, sauber, fest und trocken sein.
    • Die Estrichfeuchtigkeit bei Zementestrich darf 1,8% und bei Anhydrit 0,3% nicht überschreiten
  • Eine relative Luftfeuchtigkeit von min. 40% bis max. 70% muss eingehalten werden, bei einer Zimmertemperatur von idealerweise 18 – 22°C. Eine RLF von 50 – 65% ist für Dennebos Dielen am Besten. Wir empfehlen den Gebrauch eines Luftbefeuchters. Dieser reichert die Raumluft, vor allem in der Winterzeit, zusätzlich mit Feuchtigkeit an und wirkt somit dem natürlichen Quell- und Schwindverhalten des Holzes entgegen.
  • Die Oberflächentemperatur darf 27°C nicht überschreiten.
  • Hitzestaus durch gummierte oder zu dicke Teppiche, Matratzen etc. dürfen nicht entstehen.
  • Die Heizung darf bei Inbetriebnahme nur in kleinen Schritten hoch- bzw. runter gefahren werden.

 

Hinweis: In Klimawechselperioden, z.B. bei Inbetriebnahme der FBH, kann es ggf. zu Fugenbildung zwischen den Dielen kommen. Aufgrund des Quell- und Schwundverhaltens der Edelholzdeckschicht ist dies eine natürliche Reaktion des Holzes, das etwas Zeit braucht, um sich veränderten Klimaverhältnissen anzupassen. Bei korrekt eingestelltem Raumklima (s.o.) werden sich die Fugen wieder schließen.

 

Information zum Wärmedurchlasswiderstand:

Gesamtstärke 17,5mm = 0,11 m² k/w

Gesamtstärke 20,5mm = 0,128 m² k/w